Oyama Karate Bad Kötzting e. V. - DER Karateverein für ALLE in Bad Kötzting.

KARATE - Kinderkarate - FITNESS!!!

 

TOKON DOJO, Schattenau 1, 93444 Bad Kötzting

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OSU!

Prüfungserfolge der Karatekas machte den Sommer perfekt

 

Ein ereignis- und erfolgreicher Sommer liegt hinter den Mitgliedern des Oyama Karate Bad Kötzting. So legten zum Ferienstart die Kinder des Vereines eine erfolgreiche Kyu-Prüfung bei Sempai Wolfgang Schedlbauer ab und auch Patrick Kronschnabl meisterte die Prüfung zum 8. Kyu beim diesjährigen Sommerlager mit Bravour. Des Weiteren nahmen die Karatekas an verschiedenen Veranstaltungen, wie dem Kinderbürgerfest in Bad Kötzting oder dem 1. Zandter Dorflauf, sowie Trainingslagern in Möhnesee (Nordrhein-Westfalen) und Namur (Belgien) teil.

 

In einem zweistündigen Training mit Abnahme der Prüfung durch Sempai Wolfgang Schedlbauer zeigten die Kinder und Jugendlichen des Bad Kötztinger Vereines Oyama Karate, was sie im letzten Jahr bei ihren Trainern Sempai Wolfgang Schedlbauer und Marco Wittmann gelernt hatten. Die jungen Karateschüler überzeugten bei der Gürtelprüfung und durften sich über einen neuen Mon-  bzw. Kyu-Grad freuen.

 

Alle Prüflinge mussten dabei die Kihon-Techniken (Grundtechniken) ab dem 10. Kyu gemäß Ansage von Prüfer Sempai Wolfgang Schedlbauer zeigen, welche je nach Graduierung entsprechend gesteigert wurden. Das Zeigen von kombinierten Techniken meisterten die Karateschüler ebenso gut. Auch wurden die Prüflinge immer wieder nach dem Namen der nächsten Technik gefragt, welche die Schüler nennen oder zeigen konnten. Neben den Grundtechniken war es zudem die Aufgabe, die jeweilige Kata (Grundtechniken mit vorgegebenem Bewegungsablauf) zu zeigen. Beides meisterten die jungen Karateschüler so gut, sodass sie den jeweils nächst höheren Kyu-Grad erreichten.

 

Bei den Erwachsenen gab es ebenfalls einen Prüfungserfolg zu verbuchen. Patrick Kronschnabl meisterte die Prüfung zum 8. Kyu im Sommerlager in Möhnesee mit Bravour. Im bewährten Prüfungsablauf wurde auch hier mit dem 10.Kyu begonnen. Nach zirka einer Stunde war für Kronschnabl die Kihon- und Kata-Prüfung beendet – und das zu vollster Zufriedenheit der Prüfer und Trainer Shihan Wolfgang Pech (5.Dan, Branch Chief WKO (World Karate Organization)), Shihan Christoph Wortmann (5. Dan, Präsident der DKO), Sensei Muzaffer Bacak (4. Dan, Nationaltrainer) und Sensei Sergej Ritter (4. Dan, Co-Nationaltrainer). „Eine top Leistung von Patrick, beachte man, dass von den insgesamt 18 Anwärtern diesmal lediglich sieben die Kyu-Prüfung bestanden haben, bei den drei Dan-Anwärtern sogar nur einer“, so Trainer Sempai Wolfgang Schedlbauer von Oyama Karate.

 

Der zweite Tag des Trainingslagers bestand vor allem aus Kihon- und Kata-Training, wobei hier in die einzelnen Kyu- und Dan-Grade aufgeteilt wurde. Die Karatekas hatten hierbei die Möglichkeit die ihrem Kyu bzw. Dan entsprechenden Techniken zu festigen und zu optimieren, aber auch die dem nächsten Kyu bzw. Dan entsprechenden Techniken zu erlernen.

 

Den Abschluss des Sommerlagers bildete wie üblich wieder das Kumitetraining (Kampftraining) und die Prüfungskämpfe unter der Leitung von Nationaltrainer Sensei Muzaffer Bacak. Zunächst wurden hierbei überwiegend Partnerübungen im Bereich der Kampfgrundlagen, d. h. Präzision der Schläge, richtiges Blocken, sowie Blocken und Kontern gezeigt und geübt. Anschließend  konnten diese Übungen im Freikampfsystem nochmals ausprobiert und geübt werden. Vom Kind bis zum Erwachsenen, vom Weißgurt bis zum Schwarzgurt, beließ der Nationaltrainer die Gruppe, damit vor allem die Anfänger und Nicht-Kämpfer von den langjährigen Karatekas und aktiven Kämpfern das Kämpfen lernen. Zum Schluss wurden die Prüfungskämpfe abgehalten, wobei vor allem die Braun- und Schwarzgurtprüflinge nochmals an ihre absolute Leistungsgrenze kamen. Auch Patrick Kronschnabl gab hier nochmal alles, um mit dem dritten Prüfungsteil seine Prüfung zum 8. Kyu perfekt zu machen.

 

Wie in den vergangen Jahren machten sich auch dieses Jahr wieder ein Teil der Karatekas aus Bad Kötzting auf nach Namur in den Süden Belgiens, um am 10. Mountain Camp unter der Leitung von Shihan Koen Spitaels (5. Dan) teilzunehmen. Bereits das Willkommenstraining bot den Teilnehmern einen herrlichen Blick über Namur bei Nacht. Im Laufschritt ging es für alle Karatekas hoch zur Zitadelle von Namur, welche eine wunderbare Kulisse für das Training bildet. Dort angekommen sorgte Sempai Peter de Raedt (3. Dan) für ein gemeinschaftliches Kraft-Ausdauer-Training.

 

Auch am Samstag war die Festung wieder Ziel der Karatekas, wo zunächst im Amphitheater Kihon-Techniken im Stand und einem lauten „Kiai“ ausgeführt wurden. Nach einer kurzen Wanderung zur anderen Seite der Festung wurden die Karatekas in Gruppen aufgeteilt. Beim dortigen Kumite-Training lernten die Karatekas bei den verschiedenen Trainern, darunter Shihan Koen Spitaels (5. Dan, Belgien), Sensei Peter de Raedt (3. Dan, Belgien), Sensei Muzaffer Bacak (4. Dan, Deutschland), sowie Sensei Luigi Polimeno (4. Dan, Schweiz) verschiedene Kampftechniken. Nach einem anschließenden Bodyweight-Workout (Körpergewichtstraining) wartete der von den Karatekas bezeichnete „Killing Hill“ oder auch „Hills of Terror“, eine nicht fertiggestellte Downhill-Strecke, die von den Sportlern in möglichst schnellem Laufschritt bergauf erklommen wurde.

 

Aufgeteilt in verschiedene Leistungsgruppen konnten die am Samstag erlernten Schlag-, Tritt- und Blocktechniken von den Teilnehmern am Sonntag beim 50-Mann-Kumite ausprobiert und geübt werden. Da während des Mountain Camps für die belgischen Karatekas auch die Kyu- und Dan-Prüfungen stattfanden, wurden im Anschluss für die Anwärter die Prüfungskämpfe abgehalten, wobei sich auch die deutschen Karatekas beteiligten.

 

Auch beteiligte sich der Verein bei verschiedenen Veranstaltungen im Umkreis Bad Kötztings. So hatte auch Oyama Karate einen Stand beim Kinderbürgerfest in Bad Kötzting. Dort hatten Kinder und Jugendliche die Möglichkeit einen Tag lang Karate auszuprobieren. Erfolgreich beteiligten sich Mitglieder des Vereines auch beim 1. Zandter Dorflauf, organisiert durch den FC Zandt, wobei  in der Sparte Jugendlauf der 2. Platz an den Läufer von Oyama Karate ging.

 

Im Herbst wird es im Vereinsleben jedoch nicht langweilig werden, stehen doch noch die Teilnahme am Bundeslehrgang mit Verbandstag der DKO (Deutsche Kyokushinkai Organisation e. V.) in Dresden, wie auch die 10-Jahr-Feier des Vereines auf dem Programm.

Quelle: Oyama Karate Bad Kötzting

Kihon-Training in der Zitadelle von Namur
Kihon-Training in der Zitadelle von Namur

Die Vielfalt des Oyama Karate wurde gezeigt

 

Am vergangenen Sonntag verwandelte sich der Kurpark in Bad Kötzting wieder in eine große Spielwiese für Klein und Groß. Zahlreiche Vereine der Stadt boten einen ganzen Tag Spiel und Spaß für die jungen Besucher aus Bad Kötzting und Umgebung, sowie ausführliche Informationen für die Eltern.

 

Auch der Bad Kötztinger Verein Oyama Karate beteiligte sich wie bereits in den vergangenen Jahren am Kinderbürgerfest (KiBü), ausgerichtet durch die Mittelbayerische Zeitung, wieder mit einem eigenen Stand. Hier konnten die Besucher nicht nur spannende Kämpfe der Karatekas sehen, sondern auch selbst Karate ausprobieren. Die Trainer des Vereines, Sempai Wolfgang Schedlbauer und Marco Wittmann, zeigten den Kindern Schlag- und Tritttechniken, die sie an den Pratzen und Schlagkissen selbst anwenden konnten. Wer sich traute, durfte dann auch mit den Karatekas kämpfen.

 

Dabei erklärten die Trainer den Kindern, wann man Karate einsetzen darf und wann nicht. „Aber nicht die Mama hauen! Gekämpft wird nur im Training!“, so Wittmann. Auch machten die Trainer deutlich, dass es bei Karate nicht darum gehe, eine wilde Schlägerei zu provozieren oder herauszufordern, sondern, dass hierbei Techniken erlernt werden, die zur Gefahrenabwehr und Selbstverteidigung genutzt werden können.

 

Nebst dem Effekt, durch Karate ein sichereres Gefühl zu bekommen, zeigten die Trainer auch viele weitere positive Aspekte der Kampfkunst, insbesondere des Oyama Karate, auf. Körperliche und mentale Fähigkeiten wie eine richtige Körperhaltung, Gleichgewichtssinn, Selbstdisziplin, Koordination, Atmung, Konzentration, Selbstvertrauen und –bewusstsein werden durch das Training gestärkt und stets weiterentwickelt. Dies fördert Kinder und Jugendliche positiv in der persönlichen Entwicklung. Bessere Konzentration, Disziplin, Selbstvertrauen und Selbstbeherrschung sind heutzutage unabdingbare Fähigkeiten in Schule, Ausbildung und Freizeit. Karate fordert und fördert dabei Kinder und Jugendliche gleichermaßen. Der Spiel- und Bewegungsdrang von Kindern wird im Training aufgegriffen und auch die allgemeine Fitness wird durch kindgerechte Übungen aufrechterhalten.

 

Große Unterstützung hatten die Trainer durch die Kinder und Jugendlichen des Vereins erhalten, die sich am Stand des TOKON DOJO zahlreich eingefunden haben und mit den kleinen Besuchern trainierten und Flyer verteilten. Auch zeigten die Vereinsmitglieder vereinzelt Techniken aus dem Kihon- (Grundschule) und Kata-Training (Grundtechniken mit Bewegungsablauf) und  verdeutlichten so die Vielfalt des Karatesports.

 

Selbst der einsetzende Regen am späten Nachmittag nahm den vielen Besuchern nicht den Spaß daran, unter dem Pavillon weiter Karate auszuprobieren. Dabei sorgten die durch den Regen nass gewordenen Matten für einen zusätzliche Spaßfaktor bei den Kindern.

Quelle: Oyama Karate Bad Kötzting

Patrick Kronschnabl siegte beim Brandenburg Cup

Patrick Kronschnabl holte sich beim diesjährigen Brandenburg Cup Platz 1.
Patrick Kronschnabl holte sich beim diesjährigen Brandenburg Cup Platz 1.

Erneut Erfolg für Oyama Karate

Wieder konnte Patrick Kronschnabl im Kyokushinkarate (Vollkontakt-Karate) einen Sieg nach Bad Kötzting holen. Beim diesjährigen Brandenburg Cup erkämpfte sich Kronschnabl den ersten Platz in der Nachwuchsklasse über 80 kg.

 

Ausgetragen wurde das Turnier im K.O.-System, wobei auch hier das Glück schon auf der Seite Kronschnabls war. Bei der Auslosung der Kämpfer ergatterte er ein Freilos und musste so erstmals im Halbfinale antreten. Dieses hatte Kronschnabl in der ersten Runde klar mit 5:0 Richterstimmen gegen seinen Gegner aus Müncheberg für sich entschieden. „Er war seinem Gegner technisch und konditionell eindeutig überlegen“, so Trainer Sempai Wolfgang Schedlbauer.

 

Im Finale traf Kronschnabl auf einen Kämpfer aus dem Dojo des Nationaltrainers und mehrfachen Europameisters, sowie Vizeweltmeisters Muzaffer Bacak. Die erste Kampfrunde von drei Minuten  endete mit einem klarem Unentschieden. Der Finalkampf ging damit mit in die Verlängerung. „Auch hier haben sich beide nichts geschenkt und auf einem, für den Nachwuchsbereich, sehr hohem Niveau gekämpft“, urteilt Schedlbauer. Gegen Ende der Kampfzeit von zwei Minuten ging dem Gegner jedoch sichtbar die Kondition aus. Diese nutze Kronschnabel und übte in den letzten 30 Sekunden nochmals ordentlich Druck auf den Gegner aus. Trainer Schedlbauer: „Es hat zwar nicht zu einem K.O. gereicht, aber hat klar nach Punkten gewonnen.“

Quelle: Oyama Karate Bad Kötzting

 

Training am Nordseestrand mit 26 Nationen begeisterte

Gruppenbild aller Teilnehmer

 Am vergangenen Wochenende fand in Ostende, Belgien das „ 1st European
Fullcontact Karate Camp" mit rund 350 Teilnehmern aus 26 Nationen, darunter auch Japan, statt.
Auch Sempai Wolfgang Schedlbauer (1.Dan), Thomas Stahl (1.Kyu) und Martin Maier (4.Kyu) des Vereins Oyama Karate Bad Kötzting e. V. machten sich nach Belgien auf, um dort am Training bei den insgesamt 20 hochkarätigen Instruktoren aus aller Welt zu lernen und zu trainieren.
Das durch die EFKO (European Fullcontact Karate Organization) ausgerichtete Trainingslager bot durch den internationalen Charakter und die hohe Instruktoren- und Teilnehmerzahl eine besondere Art von Trainingslager für die Vollkontakt-Karatekas des Kyokushinkai-Stils. So nutzten auch die Bad Kötztinger das Camp, um sich mit anderen Karatekas auszutauschen, gemeinsam zu trainieren und nicht nur von den Instruktoren, sondern auch gegenseitig voneinander zu lernen. „Es durften immer wieder Farbgurte gegen Schwarzgurte kämpfen, um sich mit ihnen zu messen und von ihnen zu
lernen“, so Sempai Wolfgang Schedlbauer.
Eine Besonderheit war es auch, wahre Größen des Kyokushinkai zu treffen, da die Instruktoren allesamt mehrere Titel vorweisen können. Auch Shihan Kenji Midori (8. Dan), Präsident der WKO (World Karate Organization) und JFKO (Japan Fullcontact Karate Organization), war unter den Instruktoren. Das Trainingslager in Ostende soll auch als Wegbereiter für eine gemeinsame Zukunft der vielen Kyokushinkai-Verbände dienen. So ist das Ziel des 2015 gegründeten Dachverbandes EFKO unter anderem, eine Zulassung des Karate zu den Olympischen Spielen zu erreichen.
Aufgrund der stürmischen Witterung musste das Willkommenstraining vom Strand in die dortige Sporthalle verlegt werden. Hier wurden zunächst Kihon-Techniken im Stand geübt. Das Kiai (Kampfschrei asiatischer Kampfkünste) durfte dabei nicht fehlen und erzeugte damit eine entsprechende Wirkung. „Bei 350 Leuten löst das ein wahnsinniges Gefühl aus“, so Sempai Wolfgang Schedlbauer.
An den folgenden Trainingstagen wurden die Teilnehmer je nach eigenem Interesse (Kata, Kumite) und Graduierung in immer verschiedene Gruppen aufgeteilt. Ziel war es, dass jeder Teilnehmer die Möglichkeit hat, bei jedem Instruktor eine Trainingseinheit zu absolvieren und von diesem zu lernen. Dabei wurden aber nicht nur die verschiedenen Techniken des Karate geübt, sondern auch Kondition, Beweglichkeit und Ausdauer trainiert. Dies zeigte sich auch am Sonntag als eine wichtige Basis bei den 50 Abschlusskämpfen.

Auch für die Frauen wurde eine Special-Einheit bei Welt- (2015) und Europameisterin (2015 und 2016) Csenge Czepesi aus Ungarn geboten und so mancher rätselte über
die Tricks, die Czepesi verriet.
„Alles in allem war es ein sehr beeindruckendes Camp mit toller Stimmung“, urteilen die Teilnehmer des Oyama Karate Bad Kötzting. Auch habe das Camp gezeigt, dass eine Zusammenarbeit aller Verbände und Stilrichtung möglich und sinnvoll ist.

 

Quelle: Oyama Karate Bad Kötzting / Fotos vom Veranstalter

Traditioneller Prüfungslehrgang in Ingolstadt

 

BAD KÖTZTING/INGOLSTADT. Am vergangenen Wochenende trafen sich rund 40 Karatekas zum traditionellen Prüfungslehrgang mit Kyu-Prüfung der DKO. Auch der Bad Kötztinger Verein Oyama Karate fand sich zum gemeinsamen Training mit weiteren Dojos aus ganz Deutschland in Ingolstadt ein. Patrick Kronschnabel vom Bad Kötztinger Dojo nahm dabei auch an der Prüfung zum 9. Kyu teil.

 

Bereits am ersten Tag des zweitägigen Lehrgangs fand für die Prüflinge der erste Teil der Prüfung unter den strengen Augen der Trainer und Prüfer, Sensei Eugen Harsch (4. Dan, Baden-Baden), Sensei Hong Son Vu (4. Dan, Berlin)und Sensei Andreas Rosenhammer (4. Dan, Ingolstadt) statt. Dabei trainierten alle Karatekas bis zu ihrem jeweiligen Kyu-Grad mit. Anschließend wechselten die Teilnehmer zu Sensei George Corama (3. Dan, St. Moritz) um dort Bunkais (einzelne Techniken zur Abwehr von Angriffen) zu üben und zu verinnerlichen. Damit auch die Schwarzgurte von dem Training profitierten, führten diese alle Faust-/Handtechniken ab dem 8.Kyu in Nihon aus. Dabei wird die Technik mit der gleichen Hand zweimal pro Zähler ausgeführt.

 

Teil der Prüfung war an Tag zwei auch das Kämpfen. In mehreren Freikämpfen mussten hier die Prüflinge ihr Können unter Beweis stellen. Am Ende des Prüfungslehrgangs konnten sich alle 21 Prüflinge über einen neuen Kyu-Grad freuen.

Erstmals fand der Lehrgang dieses Jahr unter der Leitung von vier DKO-Senseis statt.  Neben der Prüfung wurden alle Techniken des Kihon (Grundtechniken) und Katas (Techniken mit Bewegungsablauf) geübt. Auch Übungen mit dem Partner, insbesondere im Kumite-Bereich (Kampftraining) blieben nicht aus. Dabei wurden der Fokus nicht nur auf die Technik, sondern auch auf Kondition, Schnelligkeit und Schlagkraft gelegt.

 

Quelle: Oyama Karate Bad Kötzting

Patrick Kronschnabel bei der Prüfung zum 9. Kyu.
Patrick Kronschnabel bei der Prüfung zum 9. Kyu.

"Auch ich lerne immer noch dazu"

Die Teilnehmer des 12. Winter-Camps mit dem Bild des Gründers Mas Oyama (Mitte)
Die Teilnehmer des 12. Winter-Camps mit dem Bild des Gründers Mas Oyama (Mitte)

BAD KÖTZTING/LAMBACH.

 Pünktlich um halb acht Uhr abends trafen sich am vergangenen Wochenende zahlreiche Karatekas aus Europa zum Willkommenstraining des 12. Winter-Camps am Sportplatz des Kolping-Hotels in Lambach. Dieses Jahr konnte der Veranstalter Deutsche Kyokushinkai Organisation (DKO) und Organisator Oyama Karate Bad Kötzting auf ein Urgestein im Kyokushinkai-Karate zurückgreifen:

Shihan Howard Collins (8. Dan) aus Schweden.

 

 Mit Schnee, Bannern und Fackeln sorgten die Organisatoren für ein stilgetreues Ambiente auf dem Sportplatz. Marco Wittmann, Vorstand von Oyama Karate, fertigte hierfür eigens ein LED-beleuchtetes Kanji – das Logo der Stilrichtung Kyokushinkai. Mit Partnerübungen und Kihon-Training (Technik) stimmten Shihan Collins, sowie Shihan Christoph Wortmann (5. Dan) aus Hannover, Sensei Muzaffer "Muzi" Bacak (4. Dan) aus Berlin, Sensei Andreas Rosenhammer (4. Dan) aus Ingolstadt und Sensei Eugen Harsch (4. Dan) aus Rastatt auf das bevorstehende Wochenende ein.

 

 Am Samstagmorgen fand dann das traditionelle Memorial Training auf dem Gipfel des

schneebedeckten Ossers statt. Zurück in der Herberge und nach einem stärkenden Frühstück trafen sich alle in der anliegenden Sporthalle zum Kihon Bunkai. Dabei zeigte Shihan Collins bekannte Techniken aus dem Kihon (Grundschule, Grundtechniken) und deren Verwendung in der Selbstverteidigung. Diese konnten dann mit Partner ausprobiert und geübt werden. Shihan Collins stand dabei hilfreich zur Seite.

 Für den weiteren Trainingsablauf wurden die Karatekas entsprechend ihrer Graduierung eingeteilt um in den verschiedenen Kategorien des Kyokushinkai zu trainieren. Ein kritisches Auge hatte Shihan Collins dabei vor allem beim Kata-Training (Grundtechniken mit vorgegebenem Bewegungsablauf).

 Hierbei zeigte er den Teilnehmern nicht nur den Hintergrund der verschiedenen Techniken, sondern auch Neuerungen, die kürzlich in Japan abgestimmt wurden. „Eine Kata kann nicht gezählt werden. Es geht hier nicht: Step – Step – Step - …“, so der Shihan. „Eine Kata muss in sich fließen.“

 Für die Kämpfer fand im Rahmen des Winter-Camps wie alljährlich das erste Kadertraining im Jahr 2016 unter Leitung von Sensei Muzaffer Bacak statt. Auch hier lernten die Teilnehmer ihre Fähigkeiten im Kumite (Kampftraining) weiter auszubauen. Mit Schlagkissen trainierten sie zudem an Schnelligkeit und Kraft. Aber auch die restlichen Teilnehmer feilten mit Shihan Christoph an ihren Kampftechniken und lernten neue Techniken dazu.

 

 Am Sonntag weckte ein weiteres Kihon Bunkai-Training von Shihan Collins großes Interesse bei den Karatekas. Wie bereits am Vortag nutzte er einfache Techniken aus dem Kihon und bezog diese in Selbstverteidigungstechniken mit ein. Bevor auf alle Karatekas das „Special-Training“ wartete, erzählte Shihan Collins von seinem Training mit dem Gründer des Kyokushinkai.

 Der aus Wales stammende, aber in Göteburg, Schweden lebende Shihan Collins (67 Jahre) begann im Alter von 15 Jahren mit dem Kyokushinkai Karate Training und besitzt so eine über 50-jährige Erfahrung. Als er acht Jahre war starb sein Vater, 11 Jahre später seine Mutter, als er gerade in London bei der Metropolitan Police zu arbeiten begann. Auch hier trainierte er stetig weiter, ehe er sich zwei Jahre später dazu entschied, nach Japan gehen zu wollen. Bereits ein Jahr danach setzte er sein Vorhaben in die Tat um, kaufte sich ein One-Way-Ticket nach Japan, um dort bei dem Gründer der Stilrichtung, Masutatsu Oyama, zu trainieren. Hartes und genaues Training bestimmte nun den Alltag des jungen Grüngurts (3. Kyu). Nur wenige Wochen unter dem Training von Mas Oyama, sagte dieser zu Collins, er müsse das 100-man-kumite absolvieren, was Collins mit einem einfachen „Osu“ bejahte. Zwei Jahre später war es dann soweit. Als erster Karateka, so fand er Jahre danach heraus, absolvierte er diesen Test an einem Tag. Seit November 2015 ist Shihan Collins 8. Dan und sagt von sich selbst: „Ich weiß nicht alles. Noch heute lerne ich jeden Tag beim Training etwas dazu.“

 

Quelle: Oyama Karate Bad Kötzting 

Erstes Training

Auf dem Osser

Bunkai - Anwendung von Grundtechniken zur Selbstverteidigung

Kumite - Kämpfen

Special Training

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